Integrationsplattform aus der Cloud: Wie Sie Integrationsprojekte automatisieren und beschleunigen

Janne Kärkkäinen, Mitgründer und Gitarrist der finnischen Rockband Sunrise Avenue, hat sich mit der Firma ONEiO der Automatisierung von ITSM-, Monitoring-, ALM- sowie Business-Applikationen verschrieben.


Foto: Henri Juvonen

Jeder E-Gitarrist will den perfekten Sound. So auch Janne Kärkkäinen, Gründungsmitglied von Sunrise Avenue, einer der bekanntesten und erfolgreichsten finnischen Rockbands. Möglich machen das Effektgeräte (Pedals) wie Wah-Wah, Overdrive oder Distortion sowie Gitarrensynthesizer und vieles mehr, die es dafür zu orchestrieren gilt. Janne Kärkkäinen hat die nötige Tüftlermentalität und das technische Wissen.

Doch der High-Tech-Freak hatte noch eine weitere Mission: Kärkkäinen wollte Integrationsprojekten im Bereich IT-Service-Management (ITSM) revolutionieren. Sein Motiv: Klassische Integrationslösungen waren komplex und wartungsintensiv sowie teuer, zugleich fehlten zeitgemäße Bereitstellungsmodelle und Servicetickets mussten wegen zahlreicher System- und Medienbrüche oft manuell hin- und her kopiert werden. Hinzu kamen unzureichend dokumentierte Schnittstellen und APIs. Integrationsprojekte gestalteten sich dadurch zeitaufwendig und kostenintensiv und die Ergebnisse waren wegen ungelöster Probleme oftmals nicht zufriedenstellend.

Also hängte Janne Kärkkäinen die Gitarre an den Nagel und gründete mit drei Mitstreitern 2011 den Integrationsdienstleister ONEiO Oy, mit dem Ziel diese Ineffizienzen und die technische Komplexität bei der Integration von IT-Lösungen aller Art durch Digitalisierung, Automatisierung und Standardisierung zu überwinden. Das Ergebnis ist eine Cloud-native, modulare, skalierbare und herstellerneutrale No-Code-Integration-Automation-Platform auf Subskriptionsbasis, die mit künstlicher Intelligenz (KI) arbeitet. Sie läuft als Public-Cloud-Dienst in der Amazon AWS-Cloud. Die Plattform integriert IT-Service-Management- (ITSM), Enterprise-Service-Management- (ESM) und Business-Anwendungen verschiedener Hersteller automatisiert und standardisiert und orchestriert ihr bidirektionales Zusammenspiel nahtlos. Schnittstellen können dabei per No Code und somit ohne Programmierung angepasst werden.

Davon profitieren Managed Services Provider (MSP), IT-Reseller und die interne Unternehmens-IT in hohem Maße. Die Automatisierung und Standardisierung vereinfacht und beschleunigt Integrationsprojekte und reduziert ihre Laufzeit erheblich. So bleibt mehr Zeit, sich auf die Kernaufgaben zu konzentrieren, etwa auf prozessuale Fragestellungen. Auch die Zusammenarbeit mit internen Stakeholdern und externen Partnern gestaltet sich schneller und effektiver, ein klarer Mehrwert.

Das flexible Subskriptionsmodell ist ein weiterer Pluspunkt. MSP, Reseller und Unternehmen können entweder alle Services den ONEiO-Expertinnen und -experten überlassen oder sie selbst in die Hand nehmen. Möglich ist auch ein Hybridmodell. Hier entscheidet der Kunde, welche Services seine interne IT und welche ONEiO erbringt.

Wie schnell Integrationsprojekte mit der Cloud-nativen Plattform vonstattengehen, zeigt eine statistische Auswertung von ONEiO für alle Kundeninstanzen der letzten zehn Jahre. Von der Freischaltung der Subskription über die erste Überführung der Konfiguration in die Produktivumgebung bis zum Go-live dauert es im Schnitt nur ein bis zwei Wochen statt wie üblich mehrere Monate oder gar Jahre.

Auch aus technischer Sicht vereinfacht sich die Integration. Die ONEiO-Plattform verfolgt – anders als herkömmliche Integrations-Tools, die Eins-zu-eins-Verbindungen zwischen den Endpunkten verschiedener IT-Systeme herstellen – einen modularen Integrationsansatz.

Ein zentraler Baustein der ONEiO-Plattform ist der KI-basierte Robot, der auch sehr komplexe Integrationen zwischen diversen Applikationen automatisiert erstellt. Die Anwendung verbindet Datenfelder von ITSM-, ESM- und IT-Applikationen verschiedener Anbieter, passt Sortierungsprinzipien und Priorisierungen an und berücksichtigt auch prozessspezifische Logiken wie E-Bonding). Das ist eine wichtige Voraussetzung, um Servicetickets und Daten zwischen verschiedenen ITSM-, Monitoring- und ALM-Systemen (ServiceNow, Jira, LogicMonitor, BMC Remedy, etc.) bidirektional und korrekt auszutauschen und zu verteilen.

Die Cloud-Integrationsplattform von ONEiO verknüpft ITSM-, ESM- und Business-Applikationen verschiedenster Hersteller automatisiert und schnell und ermöglicht es, Daten über die einzelnen IT-Systeme hinweg korrekt auszutauschen und zu verteilen. Foto: OneIO


Foto: ONEiO

Weitere Komponenten sind ein “Broker”, der Datenformate transformiert und Inhalte in andere Sprachen oder Formate übersetzt, etwa HTML in Wiki-Code, sowie ein Adapter, der als technischer Layer APIs oder andere Schnittstellenarten der anzubindenden IT-Systeme verknüpft. Bei ONEiO nennt man dies Endpunkt.

Bei diesen Endpunkten handelt es sich um kundenindividuelle Konfigurationen von Endpunkt-Typen, das sind Anpassungen eines Adapters für bestimmte MSP-Systeme oder ITSM-Tools wie ServiceNow oder Jira. Die nötigen Anpassungen können ONEiO-Kunden dank No Code in Eigenregie durchführen.

In puncto Sicherheit und Integrität der Kundendaten genügt die ONEiO-Plattform höchsten Ansprüchen. Sämtliche Daten werden verschlüsselt, DSGVO-konform aufbewahrt und sofort gelöscht, falls sie nicht mehr benötigt werden, hinzu kommt ein nach ISO/IEC 27001 zertifiziertes Information Security Management System (ISMS). Zugleich optimiert ONEiO die Sicherheit der Cloud-Integrationsplattform laufend und lässt sie von externen Security-Expertinnen und -experten regelmäßig in Penetrationstests prüfen.

Aus den vielfältigen Vorzügen der ONEiO-SaaS-Cloud-Plattform ziehen IT-Reseller, etwa mittelständische IT-Systemhäuser, die auch ITSM-Dienstleistungen für Kunden erbringen, erheblichen Nutzen und können zusätzliches Wachstums- und Umsatzpotenzial erschließen. Sie realisieren Integrationsprojekte aller Art automatisiert, zügig und mit garantiertem Erfolg, unabhängig davon, ob es sich um ITSM-Lösungen, Business-Applikationen (Salesforce, Microsoft Dynamics 365, SAP) oder Collaboration-Tools (Slack, Microsoft Teams) handelt. Reseller, die die ONEiO-Cloud-Plattform für Integrationsprojekte nutzen, müssen keine gesonderten IT-Systeme dafür vorhalten oder betreiben und können ihren Kunden darüber hinaus auch Lizenzen verkaufen.

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